Swim & Fun Days in Essen

(Thomas Wolf - Pressewart)

 

Einen erfolgreichen Test mit insgesamt 22 Siegen absolvierten die Kaderschwimmer der Wsf Zweibrücken am Wochenende bei den international besetzten Swim & Fun Days in Essen. Auf der 50 m Bahn im Schwimmzentrum Rüttenscheid ging es in erster Linie um eine Standortbestimmung nach der High-Tech-Ära , die zu Jahresende auslief. Es zeigte sich, dass insbesondere die Nachwuchsaktiven keinerlei Probleme mit der Neuregelung der Schwimmanzüge ( verbot der High-Tech-Anzüge) haben und schon wieder auf Bestzeitenkurs sind, während bei den aktiven Schwimmern doch ein Zeitverlust von mindestens zwei Sekunden pro 100 m Distanz zu beobachten ist.
Mit elf Siegen bei elf Starts zeigte die elfjährige Marlene Hüther einen herausragenden Wettkampf und konnte dabei mit mehreren neuen Bestzeiten und ihrem ersten Wsf-Vereinsrekord aufwarten. Ihre Topleistung bot sie in Essen über die 100 m Freistil, wo sie sich auf 1:03,26 steigerte. Über die 200 m Distanz kam sie in 2:19,02 erstmals unter die 2:20-Marke und auch über die schwierigen 200 m Schmetterling überzeugte sie in guten 2:39,79. Schließlich sicherte sie sich über die 1500 m Freistil in 19:24,66 ihren ersten Eintrag in die Wsf Rekordliste. Ein Jahr ältere Vanessa Dehaut vor. Sie bot ihre beste Leistung über die 400 m Freistil, wo sie in 4:50,30 mit neuer Bestzeit anschlug. Jeweils Bronze holte sie über die 50 und 200 m Rücken in 34,25 und 2:36,56. Nicht zu schlagen über die 50 m Brust war die dreizehnjährige Nathalie Didion in 36,87. Zweite wurde sie über die 800 m Freistil in 10:24,36 und den Medaillensatz komplettierte sie als Dritte in 2:40,76 über die 200 m Schmetterling.
Mit zehn Starts hatte auch der dreizehnjährige Felix Bartels ein großes Wettkampfprogramm zu absolvieren. Der Langstreckenspezialist siegte dabei sowohl über die 1500 m als auch über die 800 m Freistil in 18:48,95 und 10:00,39. Nur knapp verfehlte er als zweiter über die 100 m Freistil in 1:00,25 die Minutenmarke. Mit 31,16 über die 50 m Schmetterling schlug er als Dritter auch über seine Zweitlage in Bestzeit an. Erneut als schnellster Zweibrücker präsentierte sich Till Pallmann. Über seine Paradedisziplin die 200 m Freistil gewann er in guten 1:57,99. Und auch über die 50 m Freistil konnte er sich in 24,74 gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Zweiter wurde er über die 100 m Freistil in 54,27. Stark zeigte er sich aber auch über die 1500 m Freistil , wo er in 17:13,74 ebenfalls schnellster Zweibrücker war. Geschwächt durch Krankheit konnte Sebastian Lotze in Essen noch nicht sein Potential abrufen. Jeweils Dritter wurde er über die Freistilstrecken von 50 bis 200 m , wobei er über die Sprintdistanz in 24,76 am besten war. Dreimal siegreich war der gleichaltrige Florian Schmidt, der sich sowohl über die Mitteldistanz über die 400 m Freistil in 4:10,84 als auch über die 1500 m Freistil in guten 17:22,81 durchsetzen konnte. Seinen dritten Sieg holte er sich über die 200 m Schmetterling in 2:09,34. Einen guten Start ins Jahr hatte auch sein Bruder Frank, der über die 200 m Brust siegreich war. Seine beste Leistung bot er über die 50 m Distanz, wo er in 30,44 auf Rang sechs im offenen Finale kam. Dreifach siegreich war schließlich auch  Neil Pallmann, der in Essen in seiner Altersklasse alle Rückenstrecken gewann. Im offenen Feld kam er über die 200 m Rücken als Neunter in 2:17,54 am weitesten nach vorne. In 2:22,60 überzeugte er auch über die 200 m Lagen.
Schon am kommenden Wochenende gilt es beim ersten Durchgang des saarländischen Mannschaftspokals eine gute Ausgangsposition für die erfolgreiche Titelverteidigung zu erschwimmen.

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