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Vorbericht: Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 2018

Vom kommenden Dienstag bis Samstag steht für die Nachwuchsaktiven der Wassersportfreunde der Saisonhöhepunkt mit den deutschen Jahrgangsmeisterschaften, die traditionell in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europapark ausgetragen werden an. Insgesamt sechs Aktive, davon drei, die ausschließlich in Zweibrücken bei Trainer Thomas Schappe trainieren, stehen im Feld der 1400 Sportler aus über 300 Vereinen, die insgesamt fast 5000 Starts absolvieren werden.

 

Die größten Medaillenchancen haben dabei die beiden Zweibrücker Youngster Michael Raje und Lukas Fritzke (beide Jahrgang 2006). In den diesem Jahrgang werden noch keine Einzeltitel vergeben, alle Sportler müssen einen Mehrkampf mit fünf Teilstrecken absolvieren. Dabei müssen alle verpflichtend die 400 m Freistil und 200 m Lagen absolvieren, hinzu kommen dann noch drei Teilstrecken aus den einzelnen Schwimmarten. Vor rund zwei Wochen konnte dabei Fritzke den süddeutschen Titel im Freistilmehrkampf und Raje den Titel im Brustmehrkampf gewinnen. Und auch in Berlin haben beide Titel-, zu mindestens aber Medaillenchancen. Für Raje wird entscheidend sein, über die 400 m Freistil nicht zu viele Punkte einzubüßen. Über die Brustdistanzen (100 und 200 m sowie die 50 m Brust-Beine) liegt er jeweils an der Spitze der deutschen Rangliste. Diesen Spitzenplatz gilt es in Berlin zu verteidigen. Ähnlich gelagert ist die Ausgangsituation bei Fritzke. Als ausgewiesener Freistilexperte muss er sich über die 200 m Lagen schadlos halten, um dann insbesondere über die 400 und 200 m Freistil seine Stärken auszuspielen um ganz nach vorne zu schwimmen. Ein großes anstrengendes Programm mit sechs Teilstrecken hat Carl Morris Magold (Jg 2004) vor sich. Er wird auf allen Freistilstrecken von 200 bis 1500 m und zudem über 200 und 400 m Lagen an den Start gehen. Dabei kann er insbesondere über die langen Strecken unter die besten zehn seines Jahrgangs vorschwimmen. Es bleibt abzuwarten, wie er dieses ambitionierte Programm durchstehen kann. Wie Magold belegt auch der drei Jahre ältere Nick Werner die Freistilstrecken von 200 bis 1500 m. Für ihn gilt wieder zu alter Stärke zurückzufinden und mutig, insbesondere über die Langstrecken anzugehen um seine Bestzeiten dann zu verbessern. Denn gerade im Freistlschwimmen ist die Konkurrenz am größten. Zu mindestens einmal unter die besten zehn seines Jahrgangs sollte sein Ziel sein. Zu zwei Sprinteinsätzen werden in Berlin Jannis Staiger (Jg 2000) und Max Strassel kommen (Jg 2004) kommen. Für beide ist die Qualifikation für Berlin überhaupt schon ein großer Erfolg. Strassel hat sich zuletzt durch gute Leistungen beim Zweibrücker Sieg im Mannschaftspokal diesen Start verdient. Er tritt in Berlin über die 50 m Freistil an. Seine persönliche Bestzeit zu steigern sollte auch das Ziel von Staiger sein, der über die 50 m Brust antreten wird.