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Halbzeit Deutsche Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen in Berlin

Mit guten Leistungen und vielen Bestzeiten warten die Zweibrücker Nachwuchsschwimmer zu Halbzeit der deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin auf. Michael Raje ist dabei klar auf Medaillenkurs.

 

Insbesondere im deutschen Schwimmmehrkampf der Jahrgänge 2006 machte sich Wsf-Trainer Thomas Schappe im Vorfeld Medaillenhoffnungen. Und die beiden zwölfjährigen Michael Raje und Lukas Fritzke starteten erfolgreich in den fünf Disziplinen umfassenden Mehrkampf. Zum Auftakt über die 400 m Freistil setzte Brustspezialist Raje gleich ein Ausrufezeichen und verbesserte sich gegenüber den süddeutschen Titelkämpfen vor rund einem Monat in Erlangen gleich um 15 Sekunden, wurde in 4:50,17 dreizehnter und hielt so den Rückstand zur Spitze mit rund 30 Punkten sehr gering. Diesen Rückstand holte er gleich über die 50 m Brust – Beine mit herausragenden 43,34 und 600 Punkten, 90 Punkten vor der Konkurrenz auf und setzte sich an die Spitze des Brust-Mehrkampfes. Diesen Vorsprung baute er mit 1:17,49 vor Alexander Gening aus Aschaffenburg in 1:21,03 nochmals deutlich aus, so dass er vor den abschließenden 200 m Brust und Lagen deutlich das Feld mit rund 156 Punkten Vorsprung und der Gesamtpunktzahl von 1.478 Punkten anführt und sich somit gegenüber den süddeutschen Meisterschaften um fast 120 Punkte steigern konnte. Dies gelang auch Lukas Fritzke, der sich insgesamt im Freistilmehrkampf nach drei Wettbewerben um rund 70 Punkte verbessern konnte. Mit Bestzeit und Platz sechs startetet er über die 400 m Freistil in 4:45,89. Ebenfalls auf den sechsten Platz schwamm er im Beinschlagwettbewerb. Nicht ganz so gut lief es dann über die 100 m Freistil, wo er in 1:03,41 leicht unter seiner Bestzeit blieb. Er liegt vor den abschließenden Rennen auf Rang sechs. Im sehr engen Feld trennen ihn aber nur rund 30 Punkte von den Medaillenplätzen, so dass noch alles drin ist für seine erste Medaille bei deutschen Titelkämpfen.

 

Einen tollen Start hatte auch Carl Morris Magold (Jg 2004), der bereits nach zwei rennen sein Soll mehr als erfüllen konnte. Über die schwierigen 400 m Lagen verbesserte er sich um fünf Sekunden und schwamm in 5:02,30 auf Rang neun. Noch besser lief es über die 800 m Freistil, auch wenn er am Ende etwas traurig war, verfehlte er doch völlig überraschend als sehr guten Sechsten nur um rund 1,2 Sekunden die Medaillenränge. Er steigerte sich dabei um fast acht Sekunden und schlug in 9:02,83 an. Zufrieden mit dem Auftakt darf auch Nick Werner sein, der über die 100 m Freistil in 55,66 eine gute Leistung zeigte. „Das Zweibrücker Team kann optimistisch in die zweite Hälfte der Titelkämpfe gehen“, so Coach Thomas Schappe. Alle Erwartungen wurden bereits erfüllt. Mit Jannis Staiger und Max Strassel gehen zwei weitere Wsf-Aktive über die Sprintdistanzen an den Start.