Geschichte des Triathlons

Kombinationswettkampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen nicht zu verwechseln mit Skilanglauf und Scheibenschießen Biathlon.
Der Wettkampf besteht aus unterschiedlichen Distanzen:
Um die Entstehung ranken sich diverse Legenden; in Deutschland wird Triathlon seit 1984 betrieben. Korrekt ist, dass auf der Insel Oahu stationierte, amerikanische Soldaten unter Ihrem Kommandeur John Collins 1978 zum ersten Mal diese drei Sportarten kombinierten. Die Distanzen ergaben sich aus eigenständigen, bereits etablierten Wettkämpfen auf der Insel. Beim ersten Rennen starteten 15 Teilnehmer, von denen 12 ins Ziel kamen. Seit 1981 ist der „IronMan“ auf Hawaii beheimatet und jedes Jahr versuchen sich weltweit Triathleten für einen der 1500 Startplätze zu qualifizieren.


Heute wird Triathlon von Experten als Sportart eingestuft, die von Frauen und Männern gleichermaßen ohne Altersbegrenzung nach oben betrieben werden kann. Durch die Verquickung unterschiedlichster Bewegungsabläufe steht Triathlon in Bezug auf gesundheitliche, ergonomische und biologische Daten und sogar bei umweltverträglichen Aspekten an erster Stelle im Vergleich zu vielen anderen Sportarten (Universität Wien, 1995).

Ein Ableger des Triathlon ist der Duathlon (Laufen - Radfahren - Laufen, unterschiedliche Distanzen), entstanden aus den in Europa teilweise widrigen Wetterbedingungen, die das Freiwasser - Schwimmen im Frühjahr und Herbst teilweise unmöglich machten.

Philosophie

Die Definition von Triathlon ist recht einfach:
Nonstop-Ausdauerwettkampf mit den Teildisziplinen Schwimmen - Radfahren - Laufen. Die Zeitnahme wird ohne Unterbrechung durchgeführt.

Doch was steckt wirklich hinter Triathlon?
Warum ist Triathlon in so kurzer Zeit so populär geworden? Was ist das Geheimnis dieses Sports? Ist Triathlon eine Modeerscheinung oder verkörpert Triathlon das veränderte Freizeit- und Gesundheitsbewusstsein der neunziger Jahre?

Triathlon macht Spaß, ist ein Erlebnis, ein Abenteuer!

Grenzerfahrung, Körpererlebnis, Gruppenerlebnis, Naturerlebnis, in dieser Vielfalt bietet der Triathlon-Sport wohl eine einmalige Verbindung. Wenn Kinder zum ersten Mal einen Triathlon mit 200m Schwimmen, 8km Radfahren und 2km Laufen beenden und im Ziel sagen: "Es ist ein tolles Gefühl, wenn man es geschafft hat", dann haben sie ihren Ironman erlebt! Sie haben ihre persönliche Grenzerfahrung gemacht und können stolz auf ihre eigene Leistung sein. Wenn am Ende eines langen Triathlons der Körper ausgebrannt ist und nur noch zwei Gedanken im Hirn kreisen: trinken, duschen - wenn man dann schließlich unter der Dusche steht, dann erlebt man dankbar und bewusst seine Körperlichkeit.

Triathlon ist ein Einzelsport, aber nur bei wenigen Sportarten existiert ein solches Kameradschaftsgefühl, eine solche Hilfsbereitschaft und gegenseitige Achtung, die aus dem Erlebnis des gemeinsamen Trainings und der gemeinsam erlebten Wettkämpfe erwachsen sind. Triathlon schafft Kontakte.

Der Reiz in natürlichen Gewässern zu schwimmen, wurde wiederentdeckt: im Alpsee, Schliersee, Starnberger See u.s.w. Alles Seen die nun Trinkwasser-Qualität haben. Radfahren flach, hügelig oder bergig wie im Pfälzer Wald, ein Naturerlebnis, das zu genießen auch im Wettkampf möglich ist. Ganz anders als auf dem Rad erlebt man die Natur beim Laufen. Sind es beim Fahren die vielfältigen Eindrücke der Landschaft, so ist es beim Laufen die kleinere Welt des Waldes, der Tiere und Blumen, so sind es der Duft der Himbeeren und Sträucher.