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Stangenballett auf der Lahn

(Foto: Privat)

Nachdem am vorletzten Wochenende die Kadersportler in Metz erfolgreich am Deutschlandcup teilgenommen hatten, stand an diesem Wochenende der kleine hessische Ort Wißmar auf dem Regattaplan. Auf dem eher ruhigen Fluss Lahn, kämpften die Nachwuchssportler sich erneut etwas näher an die Profis heran.

Doch nun erstmal alles von vorne:

Am Freitag fuhren die Sportler gemeinsam mit ihrem Trainer Angel Perez direkt nach der Schule los, um abends auf der Strecke noch für die Regatta zu trainieren. Leider mussten die Angereisten bereits im Training einen Ausfall verzeichnen. Einer der trainingsfleißigsten Sportler, Loris Ellrich, musste für sich selbst feststellen, dass die Schmerzen seiner in dieser Woche zugezogenen Schulterblessur zu groß waren. Gemeinsam mit dem Trainer entschied er sich gegen einen Start an der Regatta. Die anderen Sportler absolvierten in voller Professionalität ihr Training und fuhren in den kommenden zwei Tagen sehr gute Ergebnisse ein.
Der jüngste Sportler der WSF Zweibrücken, Silas Didi, konnte sich an der Regatta am Samstag mit Platz 9 einen Platz in der Top 10 ergattern. Am Sonntag konnte er noch eine Schippe drauflegen und mit einem absolut fehlerfreien Rennen auf Platz 7 fahren. Trainer Angel Perez kommentierte: „In diesem Alter gibt es normalerweise als Trainer immer etwas zu korrigieren. Insbesondere die riskante Fahrweise von Silas, bietet hohes Fehlerpotenzial. In diesem Lauf zeigte er seine neue Reife und fuhr absolut fehlerfrei!“.
Auch sein großer Bruder Julius Didi konnte an beiden Tagen überzeugen. Julius ist nun das 3. Jahr auf Regatten dabei, hat sich dieses Mal erstmalig für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert und konnte in Wißmar an beiden Tagen einen guten 8. Platz erreichen. Dabei startete Julius unter anderem gegen den Drittplatzierten der diesjährigen Deutschen Meisterschaft.
Bei den Schülerinnen C, den jüngsten weiblichen Teilnehmerinnen, war Alva Perez am Start. Mit ihrer guten Technik konnte sie an beiden Tagen auf Platz 5 fahren und hatte am Sonntag das Podest sogar in Greifweite. Ihrem Vater und Trainer sagte sie auf der Heimfahrt: „Ich möchte mich weiter verbessern und werde auch im Winter fleißig weitertrainieren.“
Ihre Cousine Fiona Ellrich beendete beide Tage auf Platz 6. Besonders erwähnenswert ist hier ihr letzter Lauf am Sonntag, in dem sie sich noch einmal um neun Sekunden verbessern konnte. Mit diesem Kraftakt bewies sie sich selbst, dass ihr Training Früchte trägt und mit ihr weiter zu rechnen sein wird.

Kommen wir nun zu der Anspielung mit dem Stangenballett: Im Mannschaftsrennen fuhren die drei Jüngsten (9 und 10 Jahre) dann gegen Sportler, die bis zu 14 Jahre alt sind . Am ersten Tag schafften sie es bei 12 Startern direkt auf Platz 9. Sonntags gelang ihnen trotz eines leichten Fahrfehlers dann sogar ein 8. Rang. Das Herausfordernde in der Mannschaft ist es, die mit 20 Toren enggehängte Wettkampfstrecke mit den sperrigen Kajaks geschickt und ohne Kollision möglichst schnell zu durchtanzen. Dies ist nur durch eine gute Vorbereitung und sehr hohe Disziplin aller Sportler möglich (siehe Foto).
Auch der Trainer Angel Perez lies es sich nicht nehmen teilzunehmen und konnte in seiner Klasse an beiden Tagen Platz 3 erreichen. Nach dem Rennen fasste er das Wochenende wie folgt zusammen: „Diese drei Tage bringen die Nachwuchssportler wieder Meilen voran. Die Kleinsten sind nun soweit und können sich nach zwei Jahren Vorbereitung Ende September auf der anspruchsvollen Schülerstrecke in Bad Kreuznach bei den diesjährigen Rheinlandpfalz-Meisterschaften beweisen.“

Die WSF Zweibrücken ist mit dem Nachwuchs und den etablierten Fahrern in den kommenden Jahren auf einem guten und erfolgreichen Weg.

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