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Die Schwimmabteilung blickt zurück

Die Schwimmabteilung blickt auf eine sehr erfolgreiche Saison 2019/2020 zurück.

Sowohl die sportlichen Erfolge, als auch unsere vereinsinterne Nachwuchsarbeit standen im Fokus der Öffentlichkeit und mit zahlreichen Zeitungsberichten und Ehrungen konnten wir einmal mehr beweisen, dass der Schwimmsport in Zweibrücken sehr stark vertreten ist.

Unsere Schwimmabteilung umfasst mittlerweile fünf Breitensportgruppen für Kinder und Jugendliche, eine Breitensportgruppe für Erwachsene, sowie fünf Leistungsgruppen. Ein Trainerteam von vier Trainern und zahlreichen Co-Trainern führt Kinder und Jugendliche an den Schwimmsport heran, entwickelt Technik und Ausdauer weiter und bringt sie zu deutschen und internationalen Wettkämpfen und Meisterschaften.
Alle Erfolge einzeln aufzuzählen, würde den Rahmen eines Berichtes sprengen, daher folgend einige Auszüge:

- deutsche Mannschaftsmeister der Jugend
- deutsche Jahrgangsmeister
- deutsche Mastersmeister
- süddeutsche Jahrgangsmeister
- offene saarländische Meister, saarländische Jahrgangsmeister
- Teilnehmer Freiwasserweltcup
- Rekordhalter deutscher Altersklassenrekorde und zahlreicher Saarlandrekorde
- deutsche Bundeskaderathleten im Nachwuchskader
uvm.

Top-Athleten wie Michael Raje, Timo Sorgius, Elen Olsson, Moritz Bartels, Till Pallmann
und noch einige mehr wurden von der Stadt Zweibrücken für ihre herausragenden Leistungen geehrt und konnten nationale und internationale Erfolge vorzeigen, die uns zu einem der stärksten Vereine der Region und innerhalb der Schwimmstartgemeinschaft Saar Max Ritter macht.

Um diese Erfolge hervorzubringen, braucht es eine intensive Nachwuchsarbeit, ein Team, das bereit ist, viele Stunden neben der eigenen beruflichen Tätigkeit, in den Sport zu investieren, sowie Unterstützung durch Landestrainer und Eltern und selbstverständlich Kinder, die Lust und Eifer haben, sich mit uns auf einen aufregenden und anstrengenden Weg zu begeben.
Im Jahr 2019/2020 wurden wir unterstützt durch einen FSJler, der nicht nur das Nachwuchstraining am Nachmittag leitete, sondern auch am Morgen den Schwimmunterricht der Zweibrücker Grundschulen unterstütze im Rahmen des Projektes der Stadt „Zweibrücken lernt schwimmen“.
Dadurch hatten wir eine gute Möglichkeit, Kinder zu sichten und sie einzuladen, zu uns in den Verein zu kommen. Zuwachs in der Schwimmabteilung gab es fortlaufend im letzten Jahr und gerade im Breitensportbereich ist zu sehen, dass Schwimmen sehr beliebt ist.
Bei all den Erfolgen und den positiven Eindrücken aus unserer Abteilung möchte ich dennoch einen kurzen Einblick in die schwierige und herausfordernde Zeit seit März diesen Jahres geben. Schwimmer ohne Wasser sind keine Schwimmer und können ihrem Sport nicht nachgehen. Im März standen wir genau vor diesem Problem. Unsere Abteilung wurde durch den Lockdown von ein auf den anderen Tag in den Winterschlaf geschickt. Trockentraining konnte jeder für sich im privaten durchführen. Das ersetzt jedoch in keiner Weise das Training im Wasser und ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Die Motivation irgendwo am Leben zu erhalten und eine Perspektive zu sehen, wo eigentlich keine war, stellte uns vor größte Herausforderungen. Wir sind daher stolz darauf, dass wir es seit Mai/Juni Schritt für Schritt geschafft haben, uns zurück in den Trainingsalltag zu kämpfen, wenn auch nur im Hofenfelsgymnasium auf knapp 17 Metern.
Leider konnten wir nicht allen Kindern zu jederzeit Training anbieten, da uns dazu die Zeiten fehlten. Dennoch haben wir es bis Oktober geschafft, alle unsere Gruppen im Wasser zu haben. Die Organisation dazu erforderte mehrere Stunden pro Wochen, flexible Trainer und verständnisvolle Eltern.
Nun stehen wir an einem ähnlichen Punkt wie im März. Kein Vereinstraining und keine Wettkämpfe. Lediglich unsere Kaderathleten haben die Möglichkeit zu trainieren. Wir werden sehen, wie es weitergeht. Hoffentlich schnellstmöglich zurück ins Wasser.

An dieser Stelle möchte ich mich beim Sportamt der Stadt bedanken, das uns zu jeder Zeit ermöglicht hat, was machbar war. Bei allen Trainern, die mit sämtlichen Hygienebestimmungen und sehr viel größerem Aufwand durch die geteilten Gruppen den Trainingsbetrieb am Laufen gehalten haben. Die auch vor Corona täglich im Training und an den Wochenenden bei Wettkämpfen unsere Schwimmer begleitet und unterstützt haben. Bei den Kampfrichtern, die im Jahr 2019/2020 viele Stunden am Beckenrand standen.
Bei allen Schwimmern für ihren Spaß und ihren Ehrgeiz, uns die vielen tollen Erfolge zu liefern.

Danke!

Melissa Schappe
Fachwartin Schwimmen

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